Basenfasten

Ganzheitliches Basenfasten – das Kursprogramm

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Das besondere am ganzheitlichen Basenfasten ist, dass der Körper wirkungsvoll entgiftet und entsäuert wird – und leckeres Essen trotzdem erlaubt ist. Obst und Gemüse sind leicht verdaulich, so dass sich der Magen-Darm-Trakt erholen kann und sich von „Altlasten“ wie Schlackenstoffe befreit. Denn während der Basenfastenkur wird weitestgehend auf säurebildende Lebensmittel verzichtet. Wärmende Suppen und Gemüse, wie z.B. die Kartoffel, gehören ebenfalls zum Speiseplan der basischen Ernährung bzw. zum ganzheitlichen Basenfasten.
Mit einer Woche Basenfasten, kommt der Stoffwechsel wieder in Schwung – ganz ohne zu hungern. Als erfreulicher Nebeneffekt schmelzen die Pfunde und Sie können mit neuer Energie und gestärktem Immunsystem durchstarten.

Wie kann ich ganzheitlich Basenfasten bzw. eine basische Woche einlegen:

Ich biete Basenfasten in der Gruppe zu bestimmten Zeiten an (Termine finden Sie hier: Kontakt)  in der Poststr. 15, 87439 Kempten. Sie können jederzeit auch ganz individuell Basenfasten, gerne begleite ich Sie dabei. Möchten Sie mit einer oder mehreren Freunden/-innen Basenfasten, können Sie sich als Gruppe ab 3 Personen bei mir anmelden. Natürlich können Sie auch jederzeit einen Termin zum Beratungsgespräch über Basenfasten bzw. basische Ernährung bei mir vereinbaren. Die Preise werden für eine Basenfastengruppe je nach Personenzahl und Treffen vereinbart.

Wie sieht eine Basenfasten-Woche aus ?

  • •Es finden 4 Gruppentreffen statt

  • •Jeder Teilnehmer bekommt eine ausführliche schriftliche Anleitung mit Rezepten und Informationen zur basischen Ernährung

  • •In diesen Stunden findet unteranderem ein Gesprächsaustausch statt

  • •Entspannung durch verschiedene Methoden findet am Ende der Stunde statt
Der Beginn für die Basenfastenwoche kann individuell gelegt werden. Sinnvoll und bewährt hat sich, an freien Tagen bzw. am Wochenende zu beginnen. Schön ist es, wenn Sie in dieser Basenfastenwoche bewusst Zeit/Urlaub für sich einplanen, (z.B. für Spaziergänge, einen Saunabesuch, eine Massage, kleinere Sporteinheiten). Dies sind natürlich alles freiwillige Maßnahmen zur Unterstützung Ihres Wohlbefindens.

Basenfasten unterstützt durch Schüßler-Salze


Schüßler-Salze sind bestens zur Unterstützung des Basenfastens geeignet, denn sie regulieren auf sanfte Weise den gestörten Mineralienhaushalt und helfen auf natürlicher Weise bei Entgiftungs- und Entsäuerungsvorgänge im Körper.

Wer kann Basenfasten?

Basenfasten ist prinzipiell für jeden Menschen geeignet.
Das Basenfasten kann wie jede Gesundheitsvorsorge durchgeführt werden.
 Der Vorteil dieser Fastenmethode ist jedoch, dass auch chronisch kranke, schwache Menschen eine Entlastung und Entgiftung ihres Körpers erreichen können.
 Sie erhalten während der Basenfastenwoche genügend Nährstoffe und Kalorien,
so dass der kranke Stoffwechsel nicht unnötig strapaziert wird.
 Nach längerer Medikamenteneinnahme z.B. bietet sich das Basenfasten zur Entgiftung an. Allergiker müssen vor der Fastenwoche genau abklären, gegen welche Nahrungsmittel und gegen welche Obst- und Gemüsesorten sie allergisch reagieren.
Basenfasten ist völlig frei von Getreide und tierischem Eiweiß.
Nicht Basenfasten sollten schwangere bzw. stillende Frauen. Bei schweren Erkrankungen, bzw. chronischen Erkrankungen und Essstörungen ist eine Abklärung bzw. Begleitung mit dem behandelnden Arzt/Hausarzt erforderlich.
Basenfasten kann individuell an die Bedürfnisse des Fastenden angepasst werden.

Informationen zu Ganzheitlichem Basenfasten / Basischer Ernährung

Säuren und Basen in Balance

Das Geheimnis dieser Fastenmethode ist, dass sie den Säure-Basen-Haushalt des Körpers reguliert. Säuren und Basen entstehen bei der Verdauung, und beide enthalten für den Körper wichtige Nährstoffe. Ein dauerhafter Überschuss an Säuren belastet jedoch den Organismus, bringt die Verdauung aus dem Takt und verlangsamt den Stoffwechsel.

Die Folgen „saurer Ernährung“

Aus tierischen Lebensmitteln, Weißmehlprodukten, Fast Food, Alkohol und Zucker werden Säuren gebildet. Pflanzliche Lebensmittel werden dagegen überwiegend zu Basen umgewandelt. Es werden heutzutage mehr Lebensmittel gegessen die im Körper zu Säuren umgewandelt werden. Es entsteht ein Säureüberschuss im Körper. Die Folgen:
Wir fühlen uns schlapp, sind oft müde, der Teint wirkt fahl, wir nehmen zu.
Eine chronische Übersäuerung kann zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Störungen führen wie Infektanfälligkeit, Hautunreinheiten, rheumatische Beschwerden, Verdauungsprobleme und Kopfschmerzen. Auch Cellulite wird als Folge einer zu „sauren“ Ernährung angesehen. Denn im Bindegewebe lagert der Körper Stoffwechselprodukte ein, die er nicht ausscheiden kann. Dadurch verliert das Gewebe seine Festigkeit.

Sinn des Basenfastens

Der Sinn bzw. das Hauptziel des Basenfastens liegt darin, in 1-2 Wochen die Motivation und das Bewusstsein für eine langfristige basenreiche Ernährung zu entwickeln.
Wir gönnen unserem Körper und unserem Stoffwechsel eine „Verschnaufpause“ durch die reizarme Ernährung. Ebenso werden Schlacken ausgeschieden und das Gewebe und Bindegewebe wird gereinigt. Dies erreichen wir durch die basen-überschüssige Ernährung und durch die Darmreinigung.

Durch ein neues Ernährungsbewusstsein beim Basenfasten lernen wir auch die Wertigkeit der Nahrungsmittel neu kennen. Sauer, basisch oder neutral, ganz bewusst nehmen wir Lebensmittel zu uns, die uns nähren und gut versorgen.
So werden wir auch offener und lernen, auf unseren Körper zu hören, was schmeckt mir gut, was möchte ich gar nicht essen, welche Nahrung macht mich eher müde, welchen Nahrungsmittel bekommen mir gut, welche weniger.
Auch können wir unsere Ess-, Trink- und Lebensgewohnheiten unter die Lupe nehmen und durch 1-2 Wochen Basenfasten in die Veränderung bringen und alte Gewohnheiten über Bord werfen
.Wenn Sie auf vegetarische/vegane Kost umsteigen möchten ist eine Basenfastenwoche bzw. eine basische Woche ideal für die Ernährungsumstellung. Wer gerne abnehmen möchte, kann die Essmengen so niedrig wie möglich halten.
Schlanke Menschen, erhöhen einfach die Essmengen und nehmen öfters kohlenhydrathaltige Gemüse und Obstsorten wie z.B. Kartoffeln, Bananen Trockenfrüchte, Maronen, Oliven und Mandeln zu sich.


So können Sie aus der Erfahrung des Basenfasten das mitnehmen, was sich stimmig und gut anfühlt.


"Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gesundheit."
Aristoteles


Säure-Basen-Haushalt

Alles was wir essen, wirkt im Stoffwechsel entweder basisch, säuernd oder neutral, d.h. alles was wir zu uns nehmen wird im Körper zu Säuren oder zu Basen umgebaut.

Was macht uns „sauer“ ?

  • •alle tierische Produkte: Fleisch, Wurst, Schinken, Fisch, Schalentiere, Milch und Milchprodukte, auch Ziege und Schaf
  • •Getreide und Getreideprodukte, auch Vollwertgetreide, vorallem Weizen und Roggen (z.B. auch Nudeln)
  • •Zucker, auch Rohrohrzucker und Honig
  • •Spargel, Artischocken, Rosenkohl
  • Auch Getränke können Säure bilden:

  • •Kaffee, auch coffeinfreier
  • •Alkohol
  • •Softdrinks, vor allem Cola
  • •Schwarztee – Früchtetee – Grüner Tee

Was sonst noch sauer macht:

  • •Bewegungsmangel
  • •Schlafmangel
  • •Rauchen
  • •Stress
  • •Starke Emotionen wie Ärger, Angst, Wut stressen den Körper, er bildet Säure

Wer sich ständig säureüberschüssig ernährt, schafft eine Notsituation im Stoffwechsel, denn Säurebildner in der Nahrung entziehen dem Körper wertvolle Mineralien wie z.B. Kalzium und Magnesium und können zu Krankheiten führen.


Basenfasten kann unserem Körper helfen, seine Säureüberschüsse abzubauen.

Wie lange soll eine Basenfastenkur mindestens dauern?

Eine Basenfastenkur zur Entsäuerung sollte mindestens eine Woche dauern. Erfahrungsgemäß setzt bei den meisten Menschen der Entsäuerungseffekt nach einer Woche erst so richtig ein. Viele fühlen sich so wohl, dass sie von sich aus verlängern. Ursprünglich ist Basenfasten für 1-2 Wochen gedacht.
Der Erfahrung nach sind zwei Wochen eine ideale Zeit für eine Entsäuerung mit Basenfasten.
Natürlich kann die Basenfastenzeit auch 4-6 Wochen durchgeführt werden. Wenn Sie sich in einem stabilen und guten Allgemeinzustand befinden, können Sie Ihre Basenfastenzeit durchaus verlängern, das gilt auch bei Übergewicht.
Wenn Sie allerdings zu Untergewicht neigen, sollten Sie Basenfasten nicht länger als eine Woche durchführen.

Wie stark ist der Jo-Jo-Effekt, wenn ich nach einer Entsäuerungskur (Basenfasten) gleich wieder viele Säurebildner zu mir nehme?

Viele Menschen entscheiden sich fürs Basenfasten, um ihr Körpergewicht wieder zu normalisieren, denn durch Basenfasten oder die Umstellung auf basenüberschüssige Kost purzeln die Pfunde. Dieser „Nebeneffekt“ ist für viele Menschen sogar der Hauptgrund, sich zu einer Entsäuerungskur bzw. einer Ernährungsumstellung zu entschließen. Wenn Sie sich aber nach der Kur genauso weiter ernähren, wie davor, sind die Pfunde schneller wieder auf den Hüften, als sie gepurzelt sind. Besonders im Rahmen des Basenfasten ist dieser sogenannte Jo-Jo-Effekt aber vermeidbar und außerdem selten. Das Hauptaugenmerk liegt hier nicht auf der Gewichtsabnahme, sondern darauf, gesund zu bleiben oder es wieder zu werden. So stehen beim Entsäuern und bei der basenüberschüssigen Kost nicht schnelle Abnehmtricks im Vordergrund, die in gesundheitlicher Hinsicht oft sehr fragwürdig sind. Betrachten Sie Ihre Entsäuerungskur als umfassendes Gesundheitskonzept – mit der Gewichtsregulierung als willkommenen kleinen Extra.

Wenn Sie sich nach der Kur wieder wohler in Ihrer Haut fühlen, sollten Sie erst gar nicht abwarten, bis Sie die ersten Anzeichen einer erneuten Übersäuerung spüren. Nehmen Sie von Anfang an die Gelegenheit wahr, Ihre Ernährungs- und Lebensweise so einzurichten, dass es gar nicht erst zu einem Jo-Jo-Effekt und erneuter Übersäuerung kommt.

Quellennachweis: Ausbildungsunterlagen Sabine Wacker – Angelika Maria Puhlmann-Kohn